Wer schreibt hier?

IMG_0879_edited.jpg

Wir sind Caro und Natalie, die Gründerinnen von Weltheld.

 

Wir glauben daran, dass unser Planet nicht ein paar Menschen braucht, die perfekt Zero Waste leben.

Er braucht viele Kleine Welthelden, die bereit sind eigene Gewohnheiten zu überdenken und Kleinigkeiten zu verändern.

Menschen die mehr selber machen und weniger mit dem Zeigefinger auf die Fehler anderer zeigen.

Wie schön, dass DU hier bist, um einen Unterschied zu machen!

Lerne jetzt unsere nachhaltigen Alternativen kennen!

Schon gelesen?

Jetzt das Rasierhobel Set sichern und sparen!

10 einfache Tipps für weniger Plastik im Alltag!

Vielleicht ist es für dich undenkbar, komplett auf den Gebrauch von Plastik zu verzichten.

So geht es wohl den meisten Menschen, denn Plastik hat sich fest in unserem Leben verankert und ist aus dem Alltag nicht ohne weiteres wegzudenken.


Nichtsdestotrotz muss sich drastisch etwas an unserem Konsumverhalten ändern. Bestimmt hast du schonmal den Satz gelesen: „Im Jahr 2050 schwimmt mehr Plastik im Meer als Fische."


Irgendwie schockierend und gleichzeitig schlecht greifbar und einfach unvorstellbar, also wird es wohl häufig gleich wieder verdrängt.


Aber die traurige Wahrheit lässt sich leider nicht einfach so bei Seite schieben.


Deshalb teilen wir in diesem Artikel 10 einfache Tipps und Tricks mit dir, um dem Alltagsplastik den Kampf anzusagen!


Bist du bereit? Super. Los geht’s!


1. Leitungswasser statt Plastikflaschen


In Deutschland werden jährlich 16,4 Milliarden Plastikflaschen verbraucht. Jede einzelne braucht um die 400 Jahre, um sich zu zersetzen.


In Deutschland haben wir schon den riesigen Luxus, unser Leitungswasser ohne Probleme trinken zu können, also lasst uns diesen auch nutzen!

Wenn du lieber Sprudel statt stilles Wasser trinkst, gibt es die verschiedensten Sodageräte.

Das Leitungswasser oder auch das aufgesprudelte Wasser kannst du dann ganz einfach in einer wiederverwendbaren Flasche mitnehmen, wenn du das Haus verlässt.


Auf Plastikflaschen zu verzichten schont übrigens nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Rücken und Geldbeutel beim Einkaufen.


2. Wegwerfartikel durch Wiederverwendbares ersetzen


Es ist unglaublich, wie viel Plastikmüll sich an einem ganz normalen Tag ansammeln kann. Eine Kaffeekapsel am Morgen und ein Butterbrot in Folie verpackt zum Mitnehmen.

Dann noch schnell ein Fruchtbecher To Go am Bahnhof, ein Becher Wasser aus dem Wasserspender im Supermarkt, Einkäufe in einer Plastiktüte und ein gemütlicher Grillabend im Park mit Plastikbesteck und Einweggrill. Vor dem Schlafen gehen dann noch schnell die Zähne mit einer Plastikzahnbürste putzen.

Ganz schön krass, oder?!

Und die Liste könnte wahrscheinlich noch ewig weiter geführt werden...

Darum lautet die einfachste Regel für jeden, der seinen Plastikkonsum einschränken möchte:


auf Wegwerfartikel aus Plastik verzichten.


Und ihr werdet überrascht sein, wie einfach das ist. Denn es gibt schon zahlreiche Alternativprodukte und Möglichkeiten, Einwegplastik zu vermeiden.


Wie zum Beispiel Bambuszahnbürsten, Stoffbeutel, plastikfreie Ohrenstäbchen, wiederverwendbare To Go Becher und Bienenwachstücher, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.


Etliche plastikfreie & stylische Alternativen findest du bei uns im Weltheld Shop.




3. Plastikfreie Grundausstattung


Folgende Situation kommt bestimmt vielen bekannt vor. Man wollte eigentlich überhaupt nicht einkaufen gehen, keinen Kaffee zum Mitnehmen oder Fruchtbecher am Bahnhof kaufen...aber wie es immer so ist, kommt alles anders als erwartet.


Plötzlich steht man da und hat den vorbildlichen Stoffbeutel, den wiederverwendbaren Kaffeebecher oder die plastikfreien Strohhalme nicht dabei.


Tipp: Hab einfach eine kleine Grundausstattung bereitliegen und nimm diese immer mit, wenn du in die Stadt gehst. Auch wenn du eigentlich nicht vorhast etwas einzukaufen, zu trinken oder zu essen.


So bist du immer auf alle Eventualitäten vorbereitet und musst auf nichts verzichten. Am Ende ist das Ganze reine Gewöhnungssache.


4. Beim Kauf auf die Verpackung achten


Dieser Tipp bedeutet nicht zwangsläufig, dass du auf alles verzichten musst, was in Plastik eingepackt ist, denn grade bei vegetarischen oder veganen Alternativen muss man häufig eine Entscheidung treffen und es gibt diese noch nicht plastikfrei verpackt.

Vielmehr hast du aber ganz oft die Wahl zu genau dem gleichen Produkt, nur eben ohne Plastikverpackung.

  • Bei Senf, Mayonnaise, Öl und Essig, Joghurt und Milch zum Beispiel hast du die freie Wahl, ob du in Plastik oder in Glas verpackt kaufen möchtest.

  • Gemüse und Obst lose kaufen. Das mag ironischer Weise manchmal teurer sein (wie bei Gurken zum Beispiel) Aber ganz im Ernst...als Verbraucher haben wir es in der Hand und solche sinnlosen Plastikverpackungen sollten wir auf jeden Fall nicht unterstützen.

  • Käse und Wurst an der Theke kaufen (Tipp: eigene Brotdose mitbringen)

  • Brötchen und Brot vom Bäcker, statt verpackt im Laden kaufen

5. In Unverpackt Läden oder auf dem Wochenmarkt einkaufen!


Bei vielen Produkten ist es wie gesagt eine super Möglichkeit nach plastikfreien Alternativverpackungen zu schauen. In vielen Fällen wirst du aber in einem Supermarkt leider (noch) nicht fündig werden.


Ich kann dir nur ans Herz legen, dich einfach mal nach einem unverpackt Laden in deiner Nähe umzuschauen.

Es gibt mittlerweile etliche solcher Geschäfte und dort kannst du super viele Produkte ganz ohne Verpackung erwerben.


Kleiner Hinweis: Natürlich kann das Einkaufen in unverpackt Läden etwas teurer sein als die billigste Variante im großen Supermarkt. Du wirst allerdings mit den plastikfreien Tipps neben Plastik, auch so einiges an Geld sparen. So kannst du es dir am Ende locker leisten, für deine Überzeugungen und eine bessere Qualität bei bestimmten Produkten auch mal tiefer in die Tasche zu greifen.


Außerdem sind Wochenmärkte natürlich ein super Ort, um unverpacktes Obst, Gemüse und viele andere Dinge zu kaufen. Auch hier ist es wichtig, dass du an einen eigenen Beutel denkst, denn man bekommt an einigen Ständen doch noch Plastiktüten und das wäre dann wohl etwas am Ziel vorbei.


6. Bei Kosmetikprodukten auf Inhaltsstoffe achten


Es ist manchmal gar nicht ganz so leicht herauszufinden, was denn nun genau im Produkt enthalten ist, denn natürlich steht bei keinem Produkt „Plastik“ ganz oben in der Liste.

Vielmehr wirst du wahrscheinlich eine Reihe von Inhaltsstoffen sehen, die dir nichts weiter sagen und du weißt immer noch nicht, was wirklich drinnen ist.

In diesem Greenpeace Ratgeber findest du eine Übersicht an Stoffen, die auf künstliche Polymere hinweisen und bist so besser auf deinen nächsten Einkauf vorbereitet.


Ansonsten kann ich dir noch die App CodeCheck empfehlen.

Mit ihr kannst du gleich beim Einkaufen Produkte abscannen. Dir wird dann leicht und unkompliziert angezeigt, was genau in dem Produkt enthalten ist. Auch ob es vegetarisch oder vegan ist, Palmöl enthält und vieles mehr.


7. Kosmetikprodukte selber herstellen

Ganz viele Kosmetikprodukte kannst du auch super einfach selbst herstellen.

Ein riesiger Vorteil dabei ist, dass du Produkte genau so gestalten kannst, wie du es möchtest. Außerdem weißt du, was drinnen ist und kannst zusätzlich noch bares Geld sparen.


DIY Produkte eignen sich zudem hervorragend als Geschenk und du kannst damit bestimmt dem ein oder anderen eine Freude bereiten!


8. synthetisc